Besuch der Staatsministerin, Besichtigung Backhaus Rischart und hochkarätige Speaker
Verbandstag 2026 Bayerischer Müllerbund
Besuch der Staatsministerin, Besichtigung Backhaus Rischart und hochkarätige Speaker
Verbandstag 2026 Bayerischer Müllerbund
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Besuch der Staatsministerin, Besichtigung Backhaus Rischart und hochkarätige Speaker
Verbandstag 2026 Bayerischer Müllerbund
Am 13. und 14. März 2026 kamen in München die Mitglieder des Bayerischen Müllerbundes e.V. und des Bayerischen Handelsmühlen-Verbandes e.V. zu ihrem Verbandstag zusammen. Die Veranstaltung bot Raum für fachlichen Austausch und zur Diskussion aktueller Entwicklungen aus Wirtschaft und Politik.
Wie kann ein Verbandstag besser beginnen als mit einer Führung durch das neue Backhaus des bekannten Münchner Traditionsunternehmens Rischart? „Backen in und für München“, so begrüßte Chef Magnus Müller-Rischart die Gäste an der Theresienhöhe. 110 Mitarbeiter produzieren hier etwa 120 verschiedene Produkte, vom Sandwich bis zur Spezialtorte. Seine 19 Filialen rund um München backen nicht auf, und sie werden bis zu fünfmal täglich frisch beliefert. Der alte Betrieb war zu klein geworden, jetzt wird fast die doppelte Fläche erreicht, die auch weitere Ausbauten erlaubt. Die mit 1,2 Mio. Besuchern meistbesuchte und umsatzstärkste Bäckereifiliale gehört dem Unternehmen und steht neben dem Marienplatz mit Blick auf den Viktualienmarkt.
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Baubeginn war 2023 und neben der Backfabrik wurden ein Hotel mit Boardinghaus, ein Café und hundert Ein-Zimmer-Werkswohnungen errichtet. Vom obersten Stockwerk überblickt man die Wiesn, auf der während des Oktoberfestes mit Rischarts Café Kaiserschmarrn ein eignes Festzelt betrieben wird. Trotz aller Superlative merkt man während des Firmenbesuchs, dass das Unternehmen ein familiengeführter Handwerksbetrieb geblieben ist, dar Wert auf Premiumqualität legt.
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Dinner Speech im Kaufmanns-Casino
Am Abend trafen sich die Teilnehmer des Verbandstags zur traditionellen Dinner Speech im Kaufmanns-Casino am Münchner Odeonsplatz. Nach der Begrüßung durch Rudolf Sagberger, Präsident des Bayerischen Müllerbundes und einem kurzen Überblick von Geschäftsführer Dr. Josef Rampl hielt die Bayerische Staatsministerin für Familie, Arbeit und Soziales, Ulrike Scharf einen Vortrag und forderte, dass sich Arbeit und Leistung in unserer Gesellschaft wieder lohnen muss. Ebenso müssten Leistungsbereitschaft und Solidarität wieder in Einklang gebracht werden. Im Anschluss gab es die Möglichkeit zum direkten Austausch mit der Ministerin.
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Mitgliederversammlung im Hofbräuhaus
Die Mitgliederversammlung fand am Samstag im Münchner Zimmer des Hofbräuhauses statt. Nach der einstimmigen Entlastung von Vorstandschaft und Geschäftsführung folgte ein Programmpunkt mit besonderer Aufmerksamkeit. Martin Hacker von der Hacker-Mühle in Untervilslern wurde für seinen Sieg beim internationalen Wettbewerb „Mühlenmasters“ ausgezeichnet. Nach einem Weißwurstfrühstück begann der öffentliche Teil des Verbandstags. Markus Saller, wirtschaftspolitischer Sprecher der Freien Wähler im Bayerischen Landtag, richtete ein Grußwort an die Teilnehmer und skizzierte die gegenwärtigen wirtschaftspolitischen Belastungen für Handwerk und Mittelstand. „Backwaren erzeugen Emotionen“ war das zentrale Thema von Norbert Lötz, Präsident des Verbandes Deutscher Großbäckereien: „Wir Bäcker haben das Glück, das wir sehen, was wir machen“. Zusätzlich muss die Qualität stimmen, sonst wird es für viele Betriebe nicht mehr zu schaffen sein, die Herausforderungen zu meistern. Immer wichtiger werde die Zusammenarbeit zwischen Landwirtschaft, Müllerei und Bäckerei. Den Schlusspunkt setzte Dr. Jürgen Michels, Chefvolkswirt der Bayerischen Landesbank (BayernLB). Er ordnete sehr anschaulich die wirtschaftlichen Folgen der aktuellen geopolitischer Verwerfungen ein und analysierte deren Auswirkungen auf Konjunktur, Kapitalmärkte und unternehmerische Entscheidungen. Sein Vortrag kann bei Bedarf über die Geschäftsstelle des Bayerischen Müllerbundes angefordert werden.
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Der Bayerische Müllerbund e.V., Landesverband der Bayerischen Mühlen, wurde 1910 in Landshut – Ellermühle als „Vereinigung bayerischer mittlerer und kleinerer Handels- und Kundschaftsmühlenbesitzer“ gegründet. Schnell entwickelte er sich zum mitgliederstärksten Berufsverband der Müller(innen) in Deutschland. Heute versinnbildlicht er eine junge, moderne Organisation mit dem Anspruch die Zukunft des Müllerhandwerks maßgeblich mitzugestalten.


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